Zusammenfassende Dokumentation re:health Track auf der re:publica 12

 

Banner re:publica 12 ACT!ONVom 2.-4. Mai fand in Berlin zum 6. Mal die re:publica statt. Nach den Jahren 2009 und 2010 gab es auch in diesem Jahr wieder einen re:health-Track, der sich speziell mit Gesundheitsfragen auseinandersetzt.

An dieser Stelle möchte ich Veranstaltung so genau wie möglich dokumentieren.


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Über die re:health12

Die Sessions

Pressespiegel



Über die re:health 12


Die digital getriggerte Revolution in der arabischen Welt haben wir gerade erlebt. Kann das Netz neben Freiheit für alle dann im nächsten Schritt auch Gesundheit für alle bringen?

Parallelen können gezogen werden: Gesundheitskommunikation und -information erfolgt zunehmend über die selben Kanäle die auch in Cairo oder anderswo zum Wandel geführt haben. Soziale Netzwerke oder Austausch über Communities ermöglichen den aufgeklärten und mündigen Patienten. Mobile Devices sind angetreten um unsere Gesundheit quasi aus der Hosentasche heraus zu beeinflussen: sie diagnostizieren, alarmieren,  überwachen und unterstützen.

Welche Rolle werden derzeitige Health 2.0 und E-Health Trends zukünftig einnehmen und was bedeutet das alles für mich, mein Umfeld oder auf einer globalen Ebene?!



Die Sessions


HEALTH 2.0: MCCOY IS WAITINGDr.Frank Antwerpes

Der Vorstandsvorsitzende der DocCheck AG und antwerpes ag ist Arzt und Zahnarzt und hat parallel zu seinem Studium zunächst als freiberuflicher Texter und Konzeptioner für Werbeagenturen und Industrieunternehmen gearbeitet. Nach seiner Approbation gründete er 1990 die antwerpes + partner GmbH, die Rechtsvorgängerin der heutigen DocCheck® AG, ist seit 2000 an der Börse gelistet. Dr. Frank Antwerpes ist weiterhin Geschäftsführer der 1999 von ihm gegründeten DocCheck® Medical Services GmbH, einer 100 prozentigen Tochter der DocCheck AG.

Session Info:

1. Social Media (How social media changes the communication between patients, doctors and hospitals)

2. Telemedicine (How apps and smartphone add-ons influence therapy and diagnostics)

3. Crowd-Publishing (How free authoring tools and user generated content change medical learning)

4. Social Genomics (How shared genetic information can speed up medical research)

Bitte auf das Bild klicken um zur Prezi-Präsentation zu gelangen!


THE FUTURE OF GENETICS:

FROM DNA-SEQUENCING FOR EVERYONE TO CROWDSOURCED SCIENCE- Bastian Greshake & Fabian Zimmer

Bastian Greshake: Born in 1985. Did his Bachelor of Science in Life Sciences at the University of Münster and finished it in 2010. Currently does his Master of Science in Ecology & Evolution at the University of Frankfurt / Main. Interested in Genetics, Crowdsourcing, Do It Yourself Biology and Open Science.

 

 

Fabian Zimmer: My research interests centre around questions in evolutionary biology and population genetics, which I try to answer by creating bioinformatics tools. During my BSc I focused on protein do-mains and the evolution of domain arrangements. As part of my bachelor’s thesis I contributed a pipeline to detect horizontally transferred protein domains for the leaf-cutter ant genome project (Suen G. et al. 2011).

Currently I am working on my master’s thesis, which I expect to obtain in August. My main goal is to understand the evolution of six dimerizing transcription factor families in metazoans. At the moment I am investigating how single gene duplications and whole genome duplications shape the topology of dimerizing transcription factor interaction networks. More generally I am interested in understanding how complex organisms evolve, and studying the evolution of gene expression or transcription factors is a highly relevant approach.

In addition to my current work I have experience working with next generation sequencing data. In 2011, during my three month internship at the University of Sheffield, I developed a pipeline to assemble NGS data obtained from a population of Soay and Boreray sheep. In my spare time I am developing an online platform with three colleagues called openSNP. The project uses a crowdsourcing approach, which enables scientists to perform genome wide association studies on a human data set and enables customers of direct-to-customer genetic tests to share their data and find the latest scientific literature.

Session Info:

The costs for creating genetical information are falling rapidly. Sequencing complete genomes dropped from billions of dollars to less than 10.000 USD in less than 10 years and companies like 23andMe or deCODEme are already selling genetical testing to customers for less than 100 USD. Genome sequencing gets used in clinical settings to find out about rare diseases. In the long run, we will get to a point where each of us will have his or her genome at hand. How can each of us benefit from those tests right now? What consequences for science and privacy will the advent of cheap genetical information have?

This kind of genetic data can (and probably will) be used by a variety of agencies. Government and law enforcement agencies will want store this information on every citizen. Insurance companies and various employers will want use this data to help decide whether to keep insured customers or employees. And even advertisers may be keen to use the information for targeting. How far have ambitions already gone? And on the positive side: How can we use this cheap new data – maybe together with the quantified self-movement – to make it more open and useable for citizen scientists outside of academia? The talk will address those questions and give some current examples.

Präsentation auf Slideshare


ARM ABER GESÜNDER MIT FACEBOOK UND TWITTER?Kai Sostmann

Kai Sostmann, Studium in Berlin und Neapel, Arzt-Kinderheilkunde, Leiter Kompetenzbereich eLearning der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Social Media Gesundheitswirtschaft, Serious Games Healthcare, Multitouchbased Learning Environments

Session-Info:

Health 2.0-Werkzeuge als Motor für die Verbesserung des Gesundheitsverhaltens für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Unter dem Schlagwort Health 2.0 ist in den vergangenen Jahren der Versuch unternommen worden, Gesundheisinformationen anwendergerecht und personalisiert anzubieten. Kann Health 2.0 helfen Einkommensungerechtigkeiten auszugleichen oder bleibt diese Medizin gut gebildeten Besserverdienern in Industrieländern vorbehalten?

Bedingt durch die Wirtschaftskrise nimmt weltweit die Zahl der in Armut lebenden und aus bildungsfernen Familien stammenden Kindern insbesondere in den Industrieländern zu. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Gesundheitsstatus der betroffenen Kindern. Gleichzeitig steigt die Rate der Internetnutzer unter den Angehörigen dieser Bevölkerungs-gruppen an. Das Angebot gesundheitsrelevanter Informationen befähigt unter bestimmten Rahmenbedingungen Anwender, diese für ihre medizinische Entscheidungsfindung zu nutzen. Für Ärzte und Kliniken und die Anbieter öffentlicher Gesundheitsversorgung stellt sich die Frage, wie dieser Zugang genutzt werden kann, um den Kindern durch die Nutzung sozialer Netzwerke und von online Portalen ein verbessertes Gesundheitsverhalten zu vermitteln. Der Vortrag soll anhand von Beispielen Versorgungsmängel aufzeigen und Einsatzszenarien für Health 2.0 Werkzeuge für wirtschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppen aufzeigen.


“WAS HAB’ ICH?” – VOM STUDENTENPROJEKT ZUM ERFOLGREICHEN SOCIAL BUSINESS IN EINEM JAHRAnsgar Jonietz

Ansgar Jonietz (27) ist studierter Diplom-Informatiker und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Softwareentwickler mit Spezialisierung auf die Entwicklung professioneller Webanwendungen. Als selbständiger IT-Berater gründete er 2010 die Netzmanufaktur GmbH und ist dort seither als Geschäftsführer tätig. Im Januar 2011 startete er gemeinsam mit zwei Medizinstudenten die Übersetzungsplattform “Was hab’ ich?”, die Mediziner-Latein in Patienten-Deutsch übersetzt; seit Januar 2012 ist er geschäftsführender Gesellschafter der „Was hab‘ ich?“ gemeinnützigen GmbH.

Session-Info:

Ärzte-Kauderwelsch wird zu einem Problem in einer Gesellschaft, deren Patienten sich auf einmal für ihre Krankheit interessieren. Passende Dolmetscher finden sich bei washabich.de: hier wird von Mediziner-Latein in Patienten-Deutsch übersetzt. Den einjährigen Weg von der Idee zum erfolgreichen Social Business mit bundesweit über 500 Helfern skizziert Ansgar Jonietz, einer der drei Gründer des Projekts.


WAS MACHEN KLINIKEN IN SOCIAL MEDIA? FACEBOOK, WAS SONST?!Martin Schleicher

Seit 2011 Projektleiter Onlinekommunikation und Social Media der Agentur WOK GmbH, Berlin; als „der gesundheitswirt“ Multiplikator und Trendsetter für Social-Media-Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft, Studium der Gesundheits- und Sozialwirtschaft; Dipl.-Betriebswirt (FH).

Session-Info:

Deutsche Krankenhäuser nutzen vermehrt soziale Medien. Von A wie Apps, B wie Blogs über Q wie Qype bis hin zu X wie XING sind sie in den verschiedensten Kanälen vertreten. Oftmals lautet die Antwort auf die Frage nach dem Ziel einzig und allein „Facebook!“. Doch nur dabei sein ist nicht alles! Der Einsatz von Social Media ist auch für Kliniken kein Selbstzweck, sondern muss zielorientiert erfolgen.

Deswegen beschäftigt sich die Session nicht nur mit Kanälen, Zahlen und Facebook, sondern auch mit Zielen, Zielgruppen, Themen, Inhalten sowie Best und Worst Practices. Darüber hinaus geht der Blick auf Lob und Kritik von Patienten und dem damit verbundenen, nicht immer einfachen Dialog.

Was machen Kliniken in Social Media? Facebook, was sonst?!

Präsentation auf Slideshare


SOCIAL MÜDIA? VOM UMGANG MIT DEM INFORMATION OVERFLOWBruno Kollhorst

Bruno Kollhorst ist Leiter der Abteilung Social Media der Techniker Krankenkasse. Daneben arbeitet der Fachkaufmann für Marketing als freier Autor, Berater und Referent. Zuvor war er im Marketing und Online-Bereich bei verschiedenen Unternehmen und Beratungen tätig und betrieb eine Community im SciFi und Gaming-Bereich.

Session-Info:

Im Rahmen der Social Media Week erarbeiteten Social Medians wie Mike Schnoor, Stefan Keuchel, Sven Wiesner, Oliver Berger und viele Interessierte gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse Strategien gegen die “dunkle Seite der Macht”: wie dem Handlungsdruck und der Informationsflut Herr werden, wie damit umgehen? Die Ergebnisse und eine kurze Zusammenfassung der Diskussion sollen hier vorgestellt werden.


HEALTH 2.0 IN DEUTSCHLAND- LICHTJAHRE HINTER DEM REST DER WELT?! – Podiumsdiskussion

Haben wir im deutschsprachigen Raum den Anschluss verpasst oder im internationalen Vergleich die Nase vorn?! Wo steht die Health 2.0 Bewegung bei uns und welchen Einfluss hat sie?!

Es diskutieren Dr. Frank Antwerpes, Ansgar Jonietz, Kai Sostmann und Martin Schleicher. Moderation: Tobias Neisecke

“Health 2.0 in Deutschland – Lichtjahre hinter dem Rest der Welt?!” re:publica12 re:health #rp12 from Schaltzeit on Vimeo.


QUANTIFIED SELF – DIE TECHNOLOGISCHE ENTDECKUNG DES INDIVIDUUMSFlorian Schumacher

Florian Schumacher baut in Koordination mit den amerikanischen Quantified Self Labs die Deutsche Quantified Self Community auf. Der in der digitalen Fitness- und Gesundheitsbranche tätige Produktentwickler beschäftigt sich mit dem Monitoring von Vitalitätswerten und berichtet auf seinem Blog igrowdigital über Sensoren und Software zur Steigerung der Lebensqualität.

Mit seinem Startup CHRONIO entwickelt Schumacher ein digitales Multimedia-Notizbuch für persönliche Informationen über Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung.

Session-Info:

The Quantified Self ist ein Netzwerk zum Austausch von Nutzern und Herstellern innovativer Gesundheitslösungen. 2007 in der Bay Area als Usergroup gegründet, hat sich The Quantified Self mittlerweile zum Sinnbild eines technologischen Megatrends entwickelt. Die Session vermittelt einen Überblick über Quantified Self, vom Ursprung der amerikanischen Gemeinschaft bis zur Faszination der Bewegung für Ihre Anhänger. Die Erhebung und Auswertung von persönlichen Daten wie z.B. Vitalitätswerten ist der Ausgangspunkt einer neuen Generation von Produkten und Anwendungen. Als Beispiel hierfür werden technologische Trends in der Fitness- und Gesundheitsindustrie vorgestellt und deren Potential zur Lösung individueller und gesellschaftlicher Probleme betrachtet. Dabei sollen auch die Herausforderungen an den Einzelnen und an die Gesellschaft beim Umgang mit den neuen Technologien diskutiert werden.


QUANTIFIED SELF – DIE VERMESSUNG DES ICH: KÜNSTLERISCHE EXPERIMENTE UND DESIGN-PROTOYPENKora Kimpel

Kora Kimpel lehrt seit 2004 als Professorin an der Universität der Künste Berlin das Fach Gestalten mit digitalen Medien im Studiengang „Visuelle Kommunikation”. Sie ist dort Prodekanin der Fakultät Gestaltung und unterrichtet in verschiedenen Masterprogrammen. Seit 2008 ist sie Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und Forschung (DGTF). Der Schwerpunkt in ihrer Lehre und Forschung lotet die Möglichkeiten des digitalen Mediums aus: Vom Physical Computing über generative Gestaltung werden neue Technolgien eingesetzt, hinterfragt und gestalterisch weiter entwickelt. Eine wichtige Ausrichtung ihrer Forschung fokussiert die Methodik, das Vorgehen und die Kreativtechniken im Gestaltungsprozess. In diesem Feld entwickelt Kora Kimpel neue methodische Ansätze durch die Nutzung der innovativen Potentiale neuer Medien. Seit 2009 kooperiert Kora Kimpel als Beraterin mit der Fraunhofer Gesellschaft in dem Projekt „Discover Markets” für die Entwicklung von Denkräumen und Denkwerkzeugen für die nutzerzentrierte Innovation.

Session-Info:

Blutdruck, Gewicht, Sport, Schlaf, Stimmung, Nahrung, Sex: Es gibt kaum eine Aktivität oder Körperfunktion, für die sich die Anhänger der Quantified-Self-Bewegung nicht interessieren. Ihr ganzes Leben fassen sie in Zahlen und Statistiken, lassen es von Geräten erfassen, stellen Daten auf Internet-Plattformen online, vergleichen diese mit anderen. Die totale Selbstkontrolle ist dabei Wunsch und nicht Bedrohung. Zumeist werden die persönlichen Daten mit kommerziellen Geräten erfasst und auf Server geladen oder der Community zur Verfügung gestellt. Dieser Trend der Selbstvermessung und -optimierung beschreibt eine ganze gesellschaftliche Bewegung. Diesen Trend zu diskutieren und auch kritisch zu reflektieren war die Aufgabenstellung eines Projektes der Studio Class New Media an der UdK Berlin. Ziel war es, mit eigenen Projekten die Selbstvermessung zu hinterfragen bzw. andere Ausprägungen zu geben. Entstanden sind sieben verschiedene Design-Prototypen, die einen Einblick geben, wie Selbstvermessung auch aussehen kann: Daten werden in die physische Welt zurückspielt, eigene Bildwelten werden erzeugen, ein Automat erzeugt einen neuen Körperindex, ein neues QS-Gadget wird auf seine Bestandteile geprüft.


ELECTRIC BODY MUSIC: WENN DIE BLUTDRUCKMANSCHETTE ZUR POPKULTUR WIRD- Tobias Neisecke

Tobias Neisecke ist Arzt, Health 2.0 Spezialist und Kurator der re:health12. Nach seinem Medizinstudium an der Berliner Charité war er Mitgründer der YOUin3D.com GmbH, die sich auf Anwendungen und Kommunikationsformen im 3D-Internet spezialisiert hat. Hier hat er sich intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten von virtuellen Räumen für medizinische Anwendungen auseinander gesetzt. Aktuell ist er Projektleiter für IT-gestütztes Innovationsmanagement bei der strategischen Unternehmensberatung Schaltzeit GmbH aus Berlin. Dort ist er auch aktiv als Reviewer und Trendscout für Topics aus den Bereichen Health 2.0 und E-Health.

Session-Info:

Quantified Self schickt sich an das neue Hype Thema zu werden. Die Self Tracking Bewegung hat es mittlerweile zu Stories in nahezu allen bedeutenden deutschen Medien gebracht. Sie ist auch ein Mashup aus der Trickkiste aktuelle Trends: D-I-Y Ansätze, Social (Health) Media Prinzipien, Crowdsourcing oder gar Gamefication. Startups, die den neu kreierten Markt mit allerlei technischen Gimmicks und Apps versorgen sprießen weltweit wie Pilze aus dem Boden. Die renommierten Anbieter der Sport- Unterhaltungs- und Medizingeräteindustrie sind auch schon am Start. Persönliche Daten werden gewonnen und durch deren Analyse eine neue „Selbsterkenntnis“ heraufbeschworen. Dieses „Living by numbers“ heißt: an welchen Werten kann ich drehen, wo kann ich mich selber verbessern, die Performance steigern, mich tunen, modden und upgraden?!

Die mit Sensoren und Apps gepimpten Smartphones lassen die (Gesundheits-)Daten allerdings fast wie selbstverständlich in die Cloud der Online-Plattformen und Communities diffundieren. Hier oder bei realen Meetings wird verglichen, sich gemessen und (die hoffentlich richtigen) Tipps gegeben. Fällt dafür der Arztbesuch das nächste Mal aus?

Hat dieses durch und durch amerikanisches Phänomen eine Chance hier bei uns? Ist der versprochene Nutzen für den Einzelnen nicht überbewertet? Wer sind die Profiteure? Und wie gesund ist das eigentlich alles aus ärztlicher Sicht?

Präsentation auf Slideshare

“Electric Body Music – Wen die Blutdruckmanchette zur Popkultur wird” re:publica12 re:health #rp12 Tobias Neisecke from Schaltzeit on Vimeo.

 


DIE TOTALE SELBSTKONTROLLE ALS WUNSCH UND NICHT BEDROHUNG – Podiumsdiskussiondiskussion

Quantified Self ist ein Netzwerk zum Austausch von Nutzern und Herstellern innovativer Gesundheitslösungen. Zumeist werden die persönlichen Daten mit kommerziellen Geräten erfasst und auf Server geladen oder der Community zur Verfügung gestellt. Dieser Trend der Selbstvermessung und -optimierung beschreibt eine ganze gesellschaftliche Bewegung.

Dabei dient Quantified Self auch als ein Beispiel, wie Social Media und mobile Endgeräte einen in den „Information overflow“ treiben können. Aber wie der Informationsflut Herr werden, wie damit umgehen?

Es diskutieren Bruno Kollhorst. Bastian Greshake, Florian Schumacher, Kora Kimpel, Joanna Dauner. Moderation: Tobias Neisecke

Die totale Selbstkontrolle als Wunsch und nicht Bedrohung from Medizin und Neue Medien on Vimeo.



Pressespiegel


Selbst wenn die re:health nur auf einer der kleinen Bühne war, konnte sie doch beachtenswerte Spuren im Netz hinterlassen:

wdr.de: “Soziale Netzwerke helfen Arzt und Patient, 03.Mai 2012, Insa Moog

tagesspiegel.de: “Der Arzt für die Hosentasche, 03.Mai 2012, Anna Sauerbrey

Heise.de: “eHealth: Dr. McCoy verzweifelt, 05.Mai 2012, Detlef Borchers


Fritz Radio des RBB: “republica, brokenlifts, was hab ich, windowfarms, hackathon, weltfrieden“, Sendung Trackback, 07.Mai 2012

Ferner haben diverse Blogs berichtet:

boxedpages.net: “re:publica 2012 in Berlin“, 30.April 2012

[...]Neben den allgegenwärtigen Debatten über unseren Zeitgeist und dessen Einflüsse auf die Gesellschaft, wird es auch viele spezialisierte Sessions geben. Blogging in Ethiopia, Made in my Backyard, Urheberrecht 2037 – Eine Vision oder Arm aber gesünder mit Facebook und Twitter um nur einige zu nennen.[...]

bastian-dietz.de: “ActIon: Bastian Dietz für schalk&friends bei der re:publica 2012“, 30.April 2012

[...] eHealth: Patienten gewinnen wenn sie noch gesund sind

Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sind gut beraten, den Kontakt mit gesunden Menschen zu suchen, war man sich im Track re:health der Konferenz einig. „Wenn ein Patient krank ist, hat er die Entscheidung, wie und wo er behandelt werden möchte, schon getroffen“, hieß es einstimmig von fast allen Referenten. Sie stellten zahlreiche worst und best practice Beispiele der über 290 deutschen Kliniken auf Facebook vor. Bemerkenswert ist, dass die Themen auf den Klinik-Seiten selten zu den Interessen der Kundinnen und Kunden passen: Während Kliniken in erster Linie Informationen zu Personalsuche oder Krebs bereitstellen, suchen Interessierte eher News zu Themen wie Geburt oder Ernährung (Quelle: MSI). Der Einsatz von Social Media ist – wie so oft – dann am erfolgreichsten, wenn er Teil einer integrierten Kommunikationsstrategie ist.[...]

datenwerk.at: “re:publica Berlin 2012 – ACT!ON, 03.Mai 2012

[...]Mit dem Thema E-Health startete die re:publica den zweiten Tag. In den Vorträgen von Frank Antwerpes („Health 2.0: McCoy is waiting“) und Kai Sostmann („Arm aber gesund dank Facebook und Twitter“) ging es um Chancen und Entwicklungen im Bereich der Online-Gesundheit. Sowohl aus Sicht der PatientInnen, als auch aus der Perspektive von Krankenhäusern und ÄrztInnen.[...] 

DigitalMediaWoman.de “Re:publica Tag 2: Da werden Sie vermessen, ausgewertet und geholfen, 03.Mai 2012

[...]The Future of Genetics war meine erste Session heute. Die Entschlüsselung des Genoms ist mittlerweile kein so großer Akt mehr und wird von einigen Unternehmen schon ab 200 Dollar angeboten. Neue Techniken wie der MinION USB-Stick, der DNA-Stränge entschlüsseln kann, werden die Verfügbarkeit noch erweitern. Für die Früherkennung von Krankheiten und die Erforschung von neuen Behandlungsweisen hat die vereinfachte Technik natürlich Vorteile, allerdings stellt sich natürlich die Frage, wie mit den gewonnenen Daten umgegangen wird und wem sie gehören. Ein Horrorszenario wären beispielsweise verpflichtende Gentests für Arbeitgeber oder Krankenversicherungen.[...]Die Bühne 7 stand heute im Zeichen der „Quantified Self”-Bewegung. Florian Schumacher, der die deutsche QS-Community aufbaut, erklärte in seiner Session, worum es grundsätzlich geht. „Was kann ich lernen, indem ich mich selbst beobachte?“ Diese Frage stellen sich QS-Anhänger in über 50 Städten weltweit und tracken sich selbst – das heißt, sie sammeln Daten von sich selbst auf jede mögliche Art und Weise, mit dem Ziel der Selbstoptimierung. [...] Sämtliche Daten werden nicht nur gesammelt, sondern natürlich auch ausgewertet – und in diesem Prozess auch oft veröffentlicht. Dass Datenschützer davon Alpträume bekommen, liegt auf der Hand. Warum sollten wir unsere intimsten Gesundheitsdaten irgendwelchen Anwendungen und Plattformen – anonymisiert oder nicht – zur Verfügung stellen? Zum Beispiel, weil die wirksamsten Mittel gegen bestimmte Beschwerden oder Krankheiten gefunden werden können. Jede Quantified-Self-Gruppe ist quasi auch eine Probandengruppe. Die Modalitäten der Datennutzung und vor allem die Frage, wem die erhobenen Daten schlussendlich gehören, bleiben aber Felder, in denen die QS-Bewegung noch einigen Diskussionsbedarf hat. Kora Kimpel brachte es in ihrem Vortrag gut auf den Punkt: Selbstvermessung ja, aber mit eigenen Tools und nicht als Lifestyle sondern mit echter Motivation zur Selbsthilfe.[...]

netzkombyse.de: “re:publica 2012. zweiter Tag. zusammengefasst, 04.Mai 2012

[...]Was hab´ ich?

Der Gründer und Betreiber der Plattform www.washabich.de stellt sein Projekt vor, in dem Medizinstudenten von Patienten eingereichte Befunde in verständliches Patientendeutsch übersetzen. Der Blick hinter die Kulissen dieses Services, der vor Nachfrage aus allen Nähten platzt, brachte Erkenntnisse über das veränderte Verständnis des Verhältnisses Arzt – Patient.

Was machen Kliniken in Social Media?

Ein Statusbericht über die Aktivitäten deutscher Kliniken im Social Web. best – and Worst-Beispiele von Facebook-Seiten und Twitter-Accounts.

Health 2.0 in Deutschland – Lichtjahre hinter dem Rest der Welt?!

Während in den USA der digitale Fortschritt längst auch das Gesundheitswesen erfasst hat, tut sich Deutschland noch immer schwer, vorhandenen Strukturen aufzubrechen, neue Services einzuführen und die neuen Möglichkeiten nutzbringend anzuwenden. Datenschutz & Mündigkeit waren zwei Buzzwords, die veranschaulichten, warum wir in Deutschland erst fragen, was nicht geht. Bevor wir uns überlegen, was geht.”[...]

Frog-blog.ch: “re:publica 12, Tag 2: Podcasting, Health 2.0 und Fernsehen, 04.Mai 2012

[...] Auch die Präventivmediziner nutzen das Potential des Internets für ihre Arbeit. Kai Sostmann von der Berliner Uniklinik Charité stellte unter dem Schlagwort “Health 2.0” verschiedene Projekte vor, welche Gesundheitsinformationen über das Internet an die breite Bevölkerung vermitteln, etwa zur ausgewogenen Ernährung oder zur Vermeidung sexuell übertragbarer Krankheiten. Das Konzept hat allerdings seine Grenzen, denn es gibt einen Digital eHealth Divide: Ärmere und bildungsferne Bevölkerungsteile haben auch schlechteren Zugang zum Internet und sind weniger an Gesundheitsthemen interessiert. Erfolgreicher scheint da das Startup washabich.de zu sein, das Ansgar Jonitz vorstellte: Medizinstudenten und Ärzte übersetzen hier anonymisierte Diagnosen für Patienten in allgemein verständliches Deutsch. Die gut 600 ehrenamtlichen Mitabeiter sind zur Zeit völlig ausgelastet und nehmen im Moment keine neuen Aufträge an.[...] 

whitevision.de: “Gesnundheit und Web 2.0 auf der re:publica, 04.Mai 2012

[...]Social Media hat bekanntlich auch für die Gesundheitsbranche eine erhebliche Bedeutung gewonnen. So ist es nur folgerichtig, wenn Gesundheit und Web 2.0 auf der am Freitag in Berlin zu Ende gegangenen Internet-Konferenz re:publica eine eigene Sektion gewidmet war.
Empfehlen möchten wir Ihnen heute zwei Webprojekte, die dort vorgestellt wurden: zum einen das Blog der gesundheitswirt des studierten Betriebswirts Martin Schleicher.[...]
Zum anderen möchten wir Ihnen einen Besuch des Portals Was hab’ ich? ans Herz legen[...]

leichtscharf.de: “Rückblick re:publica 12, 04.Mai 2012

[...] Die Qualität der — durchaus sehr zahl­rei­chen — Vorträge und Diskus­sionen [der re:publica]vari­ierte doch sehr stark. Von wirk­lich inter­es­santen (Spiel­re­geln für das Netz, Quan­ti­fied Self)über[...] 

carta.info: “Virtueller Rundgang: re:publica, Tag 2, 6.Mai 2012

[...]Zur selben Zeit läuft HEALTH 2.0 in Deutschland — Lichtjahre hinter dem Rest der Welt?!, aber damit muss ich mich erst mal beschäftigen. Diese ganze Selbstvermesserei ist mir nicht geheuer (was die These gewissermaßen bestätigt), vielleicht möchte ich aber bloß nicht zu nachdrücklich an mein Alter und/oder meine Sünden erinnert werden.[...]

Wiederhall-Blog: “ Nicht nur Apps und Startups – Social Media als Werkzeug zur Gesundheitsaufklärung, 07.Mai 2012

[...]Unter dem Titel re:health standen am zweiten Tag des Internet- und Netzwerkkongresses re:publica nicht Urheberrechte, Startups und digitale Öffentlichkeit auf dem Programm, sondern die Frage, wie sich das Social Web für die Gesundheitsaufklärung nutzen lässt. Kai Sostmann, Kinderarzt und Experte für eLearning von der Berliner Charité, sprach zum Thema „Health 2.0-Werkzeuge als Motor der Verbesserung des Gesundheitsverhaltens für Kinder aus einkommensschwachen Familien“.[...] 

KETCHUM PLEON BLOG: “#12 – Eine Nachlese, 07.Mai 2012

[...]Eines der für mich spannendsten re:publica Vorträge fand dieses Jahr abseits der großen Bühnen statt. Etwas versteckt auf Stage 7 referierte Florian Schumacher vor einem kleinen Publikum zum Thema „Quantified Self”. Es fällt nicht schwer die Vermutung aufzustellen, dass diese spannende Materie in den nächsten Jahren ihren Weg auf die großen Bühnen der #rp findet. War es in der Vergangenheit doch sehr mühsam Daten zu sammeln und auszuwerten, so werden diese Mechanismen aktuell durch neu entstehende Technologien immens vereinfacht.[...]

susannebutz.de: “ERKLÄRT MIR DAS MAL JEMAND? :: RE:HEALTH, 07. Mai 2012

[...]“Karzinom” hatte der Arzt gesagt. Stand auch auf dem Dokument, das sie in die Hand bekam. Im Sprechzimmer hatte sie es nicht realisiert. Zuhause schlug sie dann das Lexikon auf, was das überhaupt heißt. An diesen Moment innerhalb des Bekanntenkreises musste ich denken, als ich – schon meine Sachen gepackt, um in eine andere Session zu gehen – doch noch sitzen blieb, um bei “Was hab’ ich?” – Vom Studentenprojekt zum erfolgreichen Social Business in einem Jahr zuzuhören. re:health – der “Gesundheits”-Track bei der re:publica. Ich hatte brav das Notebook aufgeklappt, um bei “Arm, aber gesünder mit Facebook und Twitter” mitzutippen.[...]

goldbachinteractive.com: “re:action von der re:publica12“, Mai 2012

[...]Healthcare 2.0 – Eine Situations-Analyse von Social-Media-Präsenzen deutscher Kliniken präsentierte Martin Schleicher. Erwähnenswert aus dem Vortrag sind diese Punkte: 
Kliniken sind auf verschiedensten Plattformen und Kanälen wie Vimeo, Qype, Xing, Blogs, Google Plus, YouTube und Twitter vertreten. Die meist verbreitete Plattform die genutzt wird, ist jedoch Facebook mit 291 Unternehmensseiten.
Die häufigsten Zielgruppen, welche Kliniken mit Social Media anzugehen versuchen sind: Gesunde Bürger, Patienten, Mitarbeiter.
Die Themen mit der grössten Relevanz sind:
Karriere: Die Facebook-Präsenz wird stark für die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern eingesetzt. Worstcase: Das Facebook Community Management ist nur auf Rekrutierung ausgerichtet mittels automatisierten Posts. Bestcase: Eine Mobile-App und Testimonials, beispielsweise von den Segeberger Kliniken.

Geburt: Oft bedienen Kliniken das Thema gleich: Vordefinierte Posts, die immer in derselben Art und Weise geschrieben werden, was bei Usern schnell als Spam auf der Wall wahrgenommen wird. Als Beispiel für einen gelungenen Facebook-Auftritt gilt Babytown mit Kursangeboten und einer Mobile-App zum Thema Schwangerschaft – leider (noch) mit einer geringesn Reichweite.
Krebs: Worstcase: Das Brustzentrum Bielefeld mit 5 Facebook-Posts an einem Tag ohne eine erkennbare Relevanz für die Zielgruppe. Bestcase: Die erfolgreiche Online-Offline-Kampagne der Kliniken Essen-Mitte. Fans konnten einen Glücksgruss an Patienten schicken, die mit Keksen überreicht wurden. Insgesamt 1‘300 Kekse wurden verschickt und die Fananzahl stieg markant an – das Ergebnis steht allerdings nicht im Verhältnis zu den hohen Kosten (etwa 100’000 Euro).
Martin Schleichers Fazit bezog sich darauf, nicht nur einzelne Massnahmen zu ergreifen, sondern eine integrierte Social-Media-Kommunikation (online und offline) aufzubauen.[...]

medicaltopjobs.de: “HEALTH 2.0 in Deutschland – Lichtjahre hinter dem Rest der Welt?!, 08.Mai 2012

[...]Ein eigener Track war am Donnerstag unter dem Titel re:health nur Themen aus dem Gesundheitsbereich gewidmet. Unser Eindruck: Social Media scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein – zumindest in den Bereichen Bildung, Politik, Kunst (Urheberrecht!!) und Medizin.[...]Dr. Frank Antwerpes plädierte in seinem spannenden Vortrag dafür, noch mehr kollektives Wissen auf Plattformen zur Verfügung zu stellen. In dem von ihm gegründeten Portal  doccheck teilt eine Community von mehreren tausend Ärzten medizinisches Fachwissen mit Kolleginnen und Kollegen.[...]

bielinski.de: “re:publica 2012: Die Vorträge – Tag 2“, 08.Mai 2012

[...]Ansgar Joniez stellte in einer halben Stunde sein Projekt washabich.de vor. Dort kann man seinen vor Fremdworten strotzenden medizinischen Befund hochladen und bekommt den dann von qualifizierten Medizinstudenten übersetzt. Das ganze mit Non-Profit-Ansatz und ehrenamtlichen Beratern klang sehr sympathisch und wird auch von einigen Ärztevereinigungen und anderen Beratungsstellen unterstützt. Das einzige Problem ist momentan nur der große Andrang, weshalb sie immer mal wieder die Pforten dicht machen müssen. [...]
Über die ganze Bodytrackingbewegung hatte ich schon mal was auf SpOn gelesen. Florian Schumacher gab einen kurzen, natürlich total unkritischen, spannenden Einblick in die internationale und deutsche Quantified-Self-Szene. Grundsätzlich geht es darum Daten seines Körpers zu erfassen und auszuwerten. Entweder nur für sich alleine oder in der Community. Kritikansätze gibt’s da viele: Was passiert mit den Daten über Schlafverhalte oder Blutzuckerwerte, die man auf den Server eines fremden Anbieters überträgt? Ist Anonymität gewährleistet? Was ist, wenn meine Krankenkasse Zugriff auf die Daten bekommt? Und außerdem ist diese ganze neoliberale Selbsoptimierungsscheisse doch eh total unsympathisch.[...]

schaltzeit.de: “#rp12: Review Tag 2+3, 10.Mai 2012

[...]…das re:health Forum auf Stage 7. In Sessions und Panels wurde vorgestellt und diskutiert, was die neuen Medien in Sachen Gesundheitsförderung so zu bieten haben. Ein völlig neues Konzept stellte dabei Ansgar Jonietz mit seiner Plattform Was hab‘ ich? vor. Hier können Patienten anonym ihre Befunde eingeben, welche dann von angehenden Medizinstudenten und Ärzten in verständliche Form „übersetzt“ werden. Das soll den Patienten gegenüber seinem Arzt mündiger machen. 

Im Panel Die totale Selbstkontrolle als Wunsch und nicht Bedrohung wurde speziell auf Quantified Self eingegangen. Man diskutierte den Trend der Selbstvermessung und individuell gesteuerten Optimierung durch den Patienten mit Hilfe von verschiedenen Foren. Tobias Neisecke nahm hier eine eher skeptische Rolle ein. In seiner Rolle als Arzt verwies er auf die Gefahren, welche durch den neuen Wettbewerbsdrang in der Community entstehen können. Beispielsweise kann es zu Überanstrengung oder Stress führen. Wie bereits in der vorherigen Session, spielte auch im Panel das Thema Datenschutz eine große Rolle.

Tobias Neisecke selbst präsentierte in seinem Vortrag Electric Body Music die Ursprünge des Quantified Self, welche schon in den 70er Jahren aufkamen, bis in die heutige Zeit.[...] 

sabinetheobald.de: “Festival der digitalen Gesellschaft, 10.Mai 2012

[...][Eines der ]drei Highlights der re:publica – eine kleine und ganz subjektive Auswahl: [...]re:health, Themenschwerpunkt innerhalb der re:publica mit mehreren Veranstaltungen, z.B. Kliniken im Social Web, Social Müdia, Quo vadis-Diskussion.

Weil Gesundheit in der digitalen Welt noch viel Nachholbedarf hat, aber sich jetzt im Gesundheitsbereich was tut und die Experten auf dem Podium für die nächsten Jahre einige Start-ups erwarten.[...]

udldigital.de: “UDL Talk mit Daniel Bahr“, 14.Mai 2012

[...]Das Interesse an Gesundheitsthemen ist keine Frage des Alters? Das belegt der aktuelle Wirbel um das Thema E-Health quer durch alle Altersschichten: Auf der letzten republica gab es eine große Diskussion zum Thema E-Health und die aktuelle Ausgabe der Business Punk widmet dem Test von medizinischen Selbst-Monitoring-Systemen ganze sieben Seiten[...]

mkblog.org: “Republica 2012- Tag 2: Mein Blick in den Rückspiegel”, 18.Mai 2012

[...]Tobias Neisecke ist Krankenpfleger und Arzt. Er erzählte dem Publikum lustige und spannende Sachen über alte und neue Weisen seine Gesundheit zu erhalten, Krankheit zu verwalten und andere daran teilhaben zu lassen.[...]



Fehlt was?! Gerne Hinweise auf weitere Erwähnungen, Bilder, Videos etc.! Bitte an info.ät.medizin-und-neue-medien.de senden, vielen Dank!

Dokumentation wird ständig ergänzt. Aktueller Stand: 14. Januar 2014.
Weitere Artikel zur re:publica auf medizin-und-neue-medien.de hier.

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